Samstag, 4. September 2010

Kapitel 1 Seite 2

Da ich gefragt wurde wie es weitergeht...hier Seite 2...


Als ich sieben Jahre alt wurde, bemerkte ich dass ich magische Fähigkeiten hatte.
Es war ein Zufall. Mum hatte vergessen das Essen runter zu nehmen und ging zu ihrer Freundin. Das Haus fing an zu brennen und ich war alleine zu hause. Aus Panik hielt ich mir schützend die Hände vor Gesicht. Plötzlich ergoss sich eine riesige Wasserfontäne über unser Haus und ich fühlte eine mir unbekannte Energie in mir brodeln. Als ich die Arme sinken ließ, war das Wasser weg. Wenn ich stolperte schwebte ich plötzlich in der Luft und wenn ich mit den Fingern schnipste fiel irgendwas vom Himmel runter. Und meine Albträume fingen auch an.
Jede Nacht sah ich meine Vergangenheit. Oder ich stand einfach nur alleine in der Dunkelheit. Diese Träume endeten immer damit, dass ich von Messern die aus der Dunkelheit geschossen kamen erstochen wurde. Manchmal träumte ich auch von der Zukunft aber normalerweise hatte ich meine Zukunftsvisionen Tagsüber. Ich sah allerdings nur dinge die innerhalb von einem Jahr passieren würden. In den nächsten Jahren versuchte ich meine Kräfte zu kontrollieren.
Ich fand immer mehr heraus und brachte mir selbst die hohe Kunst der schwarzen und weißen Magie bei. Was der Unterschied ist?
Weiße Magie ist gut. Sie wird zum helfen, heilen, usw. eingesetzt.
Schwarze Magie wird zum Verletzen, töten und generell nur für böses eingesetzt.
Das mit dem heilen hatte ich nur leider noch nicht ganz drauf.
Was ich mir auch beibrachte war Tanzen. Vor allem mochte ich Ballett. Es hatte eine beruhigende Wirkung auf mich.
Und mit zehn wurde ich endlich auf das Mädchen Internat eingeschult. Allerdings gefiel mir nicht wirklich das die Schüler des Jungen Internats für eine Weile bei uns auf die Schule gehen sollten weil ihr Gebäude renoviert wurde. Ich hatte jetzt zwar Jan, Justus und Valentin in einem Gebäude aber ich hasste Jungs und Männer außer den dreien. Und jetzt musste ich ein halbes Jahr mit ihnen verbringen.
Ich ging also in mein Klassenzimmer und bekam erst mal zerknülltes Papier an den Kopf.
Super Anfang. Stand auf meiner Stirn vielleicht „Bewirf mich!“? Ich schaute in die Richtung aus der das Papier kam. Und da lief mein Opfer ja auch schon auf mich zu. Es war ein Aschblonder Junge mit Hellblauen Augen und war ungefähr so groß wie ich.
„Sorry, Mann. Ich wollte dich nicht treffen…Ich mein wer will schon eine Schönheit wie dich mit dreckigem Papier bewerfen?“ Er grinste mich an. Das war ja eine tolle anmache. Was Besseres ist ihm nicht eingefallen, oder?
„Gott, bist du ein Idiot. Wenn du mich noch einmal ansprichst bringe ich dich um.“ Mit diesen Worten stapfte ich an ihm vorbei und ging in den hinteren Teil des Klassenzimmers.
Da wir jetzt nicht zwanzig sondern vierzig Schüler waren, war es ziemlich eng. Kitty hatte im hinteren Teil des Klassenzimmers bereits neben sich einen Platz für mich besetzt.
Natürlich musste ich mich bei meiner besten Freundin erst mal auskotzen.
„Das geht einem doch voll auf die nerven das die Jungs auch hier sind. Jetzt komm ich auf ein Mädchen Internat um mich dort mit zwanzig Jungs herumschlagen zu müssen.“
„Aber sie haben es sich doch nicht ausgesucht. Und warum denkst du dass Alle Jungs schlecht sind. Es gibt bestimmt auch nette Jungs. Wenn du netter zu ihnen bist sind sie bestimmt auch netter zu dir. Aber ich verstehe natürlich dass du sie nicht ausstehen kannst. Schließlich sind sie ganz schön unreif.“
„Kannst du dich auch mal entscheiden auf wessen Seite du eigentlich stehst?!“
„E-Entschuldigung? Ist neben dir noch frei?“ Ich drehte mich zu der leisen Stimme um.
Sie gehörte einem Mädchen mit schwarzen leicht gewellten Haaren. Sie war ein wenig kleiner als ich und hatte ein Buch in der Hand das sie ängstlich umklammerte. Sie schaute mich mit ihren grün-blauen Augen ängstlich an. Sie hatte ein hellblaues Trägertop und eine Dreiviertel Hose an. Nachdem ich sie lange gemustert hatte und beschloss das sie keine Gefahr für meine nerven war, übergab ich ihr den Platz rechts von mir. Als ich ihr antwortete lief sie rot an, verbeugte sich und setzte sich hin. 

Kommentare:

  1. Die zweite seite ist schon fast wie ein neues kapitel :D
    Auf einer seite passiert immer so verdammt viel, aber das ist bei mir auch oft so.
    DU musst das weiter schreiben, jetzt bin ich gefesselt.
    Ich mag eigentlich so fantasie sachen nicht, aber ich les das von dir gern.

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  2. Okay. Ich werde weiter schreiben und seite 3 reinstellen. ja, es geht halt um ihr zauberkräfte und darum das sie versucht ihr glück zu finden und mit ihrer vergangenheit fertig zu werden...

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