Mittwoch, 26. Juli 2017

Ich liebe dich.

Ich liebe dich.
Du hältst mich, wenn keiner sonst
es tut. Du fängst mich, wenn alles
sich anfühlt, als wär's umsonst.

Ich liebe dich.
Du liebst mich, wie es keiner tut.
Du bleibst bei mir, neben mir,
jedem anderem fehlt der Mut.

Ich liebe dich.
Deine Augen, dein Lachen, alles
Mit dir an meiner Seite kann ich
Dinge schaffen, oder alles.

Ich liebe dich.
Denn deine Arme, sind mein Heim,
Dein Kuss mein Glück, deine Hand
ein Zeichen, ich bin nie allein.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Willkommen zurück.

Hallo, hörst du mich?
Ich bin du, du bist ich.
Erinnerst du dich?
Ich tu dir weh.

Unterdrücke deine Stimme,
mir wirst du nie entrinnen,
Folge dir wo auch wohin
auch immer, in dir drin.

Du willst nicht?
Ich fessle dich an mich,
Zwinge dir meinen Willen
auf, damit du mir gehörst.

Verdient, verdient der
Schmerz, Schmutz, Sturz.
Dein Leid viel zu Kurz.
Du bist mein, für immer.

Dienstag, 12. Juli 2016

Zeit.

Zerbrich nicht.
Zerbrich mich.
Fließt zu schnell
Doch zu langsam.

Bin nicht dein.
Kann nie sein.
Stehe immer hier.
Niemand neben mir.

Gehen sie jetzt?
Bin ich verletzt?
Lebe ich denn noch?
Ziehst mich weiter doch.

Wehre mich, denn
ich will nicht wenn,
sie nicht mehr sind
Hör das schreiende Kind.

Das Kind, bin ich
Hör, ich flehe dich.
Ohne Gefühl läufst du.
Ohne ein Wort dazu.

Bitte, bleib stehen.
Lass sie nicht gehen.
Gleichgültig und herzlos,
ziehst du mich mit dir los.

Montag, 18. April 2016

Schwer.

Feder im Wind.
Kleines, einsames Kind
Atem so groß, so klein
Noch einmal leicht sein.

Schwerer Stein, Boden
Die Vögel hoch oben.
Damals auch geflogen.
Von der Freiheit betrogen.

Was ist jetzt?
Gefangen im Spinnennetz,
Immer wieder fallend, blau,
Es sich selbst nicht traut.

Schwere Erinnerung,
Schwere der Berührung,
Das Gewicht der Welt
Ihres, dass, was sie dort hält.

Mittwoch, 23. März 2016

Fühlen

Brennende Augen,
Dämonen am Leben saugen,
Flüstern, alles sinnlos
Flüstern, lass jetzt los.

Kaputte Gedanken,
Im inneren ranken, zanken,
Schreien, erinnere dich!
Schreien, bist so widerlich.

Lächeln zeigen,
doch den Kopf neigen,
Denken, es geht nicht mehr
Denken, atmen so schwer.

Ständiges Verbergen,
Körper verstecken, sterben.
Wissen, gibt kein Ende
Wissen, keine rettenden Hände.

Dienstag, 9. Februar 2016

Abschied.

Hallo Vögelchen, was singst du?
Dein Lied, fröhlich, im Wind.
Mein Lächeln, zerbrochen, ein Kind.
Viele Versuche, doch keine Ruh'.

Hallo Welt, wieso verletzt du mich?
Wollte meine Flügel ausbreiten,
Sind gestutzt, nichts als Leiden.
Hallo Welt, wieso hältst du mich?

Hallo Sonne, scheinst doch so hell.
Deine Strahlen sind mir so fern,
dabei hatte ich früher doch so gern.
In meiner Dunkelheit, sind sie grell.

Hallo Leben, Abschied nehmen,
wir haben so lange versucht,
einen Sinn für uns beide gesucht.
Wir haben uns nicht zu geben.

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Suche nach Licht.

Auf der Suche nach
dem letzten Funken der
mir Leben versprach
Ist schon so lange her.

Halte mich doch fest
doch weiß ich nicht an
was, wo ist mein Rest?
Komme nicht mehr ran.

Ruhe vor dem Sturm gibt
es nicht mehr, denn die
Einsamkeit mich umgibt
Glück gab es noch nie.


Sonntag, 22. November 2015

Der Apfel

Kleines, der Apfel für dich
Nimm ihn ist nur etwas Gift
Beiß einmal rein, für mich
Warte bis bis es dich trifft

Iss, iss, du wirst dich hassen
Iss, iss du wirst nur schlafen
Sagst dir, du sollst es lassen
Wirst dich nur bestrafen.

Wartest, rettet dich ein Kuss?
Vertrau mir, du musst es tun
Ein Bissen, dann ist Schluss
Eine Zahl, du willst ewig ruh'n.

Hörst du mich mein Lachen?
Kleines, es war Gift darin
Nun steckt es in deinem Rachen
Dein Tod ist mein Gewinn.

Eine Zahl, der du vertrautest
Eine Zahl, ich meinte es gut
Sahst den Tod als du kautest,
Wo ist dein "Alles wird gut"?

Kleines, dein Retter eine Illusion
Nimm doch den Apfel für dich.
Niemand ist da, außer der Hohn,
Beiß' ab, du hasst dich ewiglich.

Nun schließe deine Augen, immer.
So blass, so klein, liegst du da.
Du weißt du gewinnst nie, nimmer.
Aber ich bin da, dir immer nah.

Samstag, 7. November 2015

...

Schließe die Augen
um dir nah zu sein
spüre deine Küsse mein
Gift aus mir saugen.

Entdecke eine Welt
in der es so hell ist
Alleine weil du da bist
in der es mir gefällt.

Und egal wohin du gehst
Bitte nimm mich mit dir
Denn was soll ich hier
Du nicht neben mir stehst.

Dienstag, 3. November 2015

Hülle

Kämpfe ständig gegen
dich weil du willst, dass
ich uns gebe meinen Segen
niederlege meinen Hass

Zwingst mich zu atmen
wenn ich es doch nicht
mehr aushalte und erwarten
kann zu gehen ins Licht

Versuche dich zu zerstören
Doch lässt mich nie los
Bittest mich dir zuzuhören
Mein Hass dafür zu groß

Hältst mich ewig gefangen
versuche ewig auszubrechen
niemals ans Ziel gelangen
Diese Wut, dich zerbrechen

Ich hasse dich, also lass
mich endlich gehen doch
dich interessiert kein Hass
du funktionierst immer noch.