Samstag, 12. Mai 2018

938 Tage.

938 Tage wir.
938 Tage mit dir.
938 Tage an deiner Seite.
938 Tage deine braunen Augen.
938 Tage voller Briefe.
938 Tage voller Küsse.
938 Tage voller Liebe.
938 Tage voller Freude.
938 Tage so viel Nähe.
938 Tage Umarmungen.
938 Tage Erfahrungen.
938 Tage Tränen.
938 Tage deine braunen Locken.
938 Tage und so viel Streit.
938 Tage und noch mehr Lachen.
938 Tage deinen Geruch bei mir.
938 Tage und du zeigst mir wer ich bin.
938 Tage und es schmerzt so sehr.
938 Tage, doch ich will zurück zu dir.
938 Tage, aber ich muss alleine stehen.
938 Tage und ich hoffe dich wiederzusehen.
938 Tage und ich hoffe du findest zurück zu mir.
938 Tage und ich danke dir.
Denn die 938 Tage waren ein Geschenk.
950 Tage, mein Herz gehört noch immer dir.


Montag, 11. Dezember 2017

Letzter Winter

Alles schrecklich kalt,
Das Jahr wird alt,
Weißer Schnee fällt.
Eine weiße Welt.

Mein Herz, es stirbt,
Hoffe, dass du mir vergibst.
Meine lauten Schreie,
tonlose, unhörbare Schreie.

Winter, nimm mich mit.
Eis zerbricht, nur ein Schritt,
und alles stürzt ein.
Lass es mein letzter sein.

Schwarze, dunkle Welt,
mich schon lange nichts erhellt.
Spüre meine kalten Hände,
Hoffe auf mein Ende. 

Dienstag, 28. November 2017

Eine kalte Nacht

Eine kalte Nacht
Was hast du aus mir gemacht?
Meine Finger, so kalt
Mein Herz, so kalt.

Eine dunkle Nacht
Mir das Frieren beigebracht
Mein Lachen, so hell
Stirbt, so schnell.

Eine Winternacht
Bitte berühr mich nicht
Meine Seele, zerbricht
Erloschen, mein Licht.

Bitte, bitte Nacht
Für immer verloren gemacht
In der Dunkelheit stehend
Lass mich gehen.



Mittwoch, 26. Juli 2017

Ich liebe dich.

Ich liebe dich.
Du hältst mich, wenn keiner sonst
es tut. Du fängst mich, wenn alles
sich anfühlt, als wär's umsonst.

Ich liebe dich.
Du liebst mich, wie es keiner tut.
Du bleibst bei mir, neben mir,
jedem anderem fehlt der Mut.

Ich liebe dich.
Deine Augen, dein Lachen, alles
Mit dir an meiner Seite kann ich
Dinge schaffen, oder alles.

Ich liebe dich.
Denn deine Arme, sind mein Heim,
Dein Kuss mein Glück, deine Hand
ein Zeichen, ich bin nie allein.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Willkommen zurück.

Hallo, hörst du mich?
Ich bin du, du bist ich.
Erinnerst du dich?
Ich tu dir weh.

Unterdrücke deine Stimme,
mir wirst du nie entrinnen,
Folge dir wo auch wohin
auch immer, in dir drin.

Du willst nicht?
Ich fessle dich an mich,
Zwinge dir meinen Willen
auf, damit du mir gehörst.

Verdient, verdient der
Schmerz, Schmutz, Sturz.
Dein Leid viel zu Kurz.
Du bist mein, für immer.

Dienstag, 12. Juli 2016

Zeit.

Zerbrich nicht.
Zerbrich mich.
Fließt zu schnell
Doch zu langsam.

Bin nicht dein.
Kann nie sein.
Stehe immer hier.
Niemand neben mir.

Gehen sie jetzt?
Bin ich verletzt?
Lebe ich denn noch?
Ziehst mich weiter doch.

Wehre mich, denn
ich will nicht wenn,
sie nicht mehr sind
Hör das schreiende Kind.

Das Kind, bin ich
Hör, ich flehe dich.
Ohne Gefühl läufst du.
Ohne ein Wort dazu.

Bitte, bleib stehen.
Lass sie nicht gehen.
Gleichgültig und herzlos,
ziehst du mich mit dir los.

Montag, 18. April 2016

Schwer.

Feder im Wind.
Kleines, einsames Kind
Atem so groß, so klein
Noch einmal leicht sein.

Schwerer Stein, Boden
Die Vögel hoch oben.
Damals auch geflogen.
Von der Freiheit betrogen.

Was ist jetzt?
Gefangen im Spinnennetz,
Immer wieder fallend, blau,
Es sich selbst nicht traut.

Schwere Erinnerung,
Schwere der Berührung,
Das Gewicht der Welt
Ihres, dass, was sie dort hält.

Mittwoch, 23. März 2016

Fühlen

Brennende Augen,
Dämonen am Leben saugen,
Flüstern, alles sinnlos
Flüstern, lass jetzt los.

Kaputte Gedanken,
Im inneren ranken, zanken,
Schreien, erinnere dich!
Schreien, bist so widerlich.

Lächeln zeigen,
doch den Kopf neigen,
Denken, es geht nicht mehr
Denken, atmen so schwer.

Ständiges Verbergen,
Körper verstecken, sterben.
Wissen, gibt kein Ende
Wissen, keine rettenden Hände.

Dienstag, 9. Februar 2016

Abschied.

Hallo Vögelchen, was singst du?
Dein Lied, fröhlich, im Wind.
Mein Lächeln, zerbrochen, ein Kind.
Viele Versuche, doch keine Ruh'.

Hallo Welt, wieso verletzt du mich?
Wollte meine Flügel ausbreiten,
Sind gestutzt, nichts als Leiden.
Hallo Welt, wieso hältst du mich?

Hallo Sonne, scheinst doch so hell.
Deine Strahlen sind mir so fern,
dabei hatte ich früher doch so gern.
In meiner Dunkelheit, sind sie grell.

Hallo Leben, Abschied nehmen,
wir haben so lange versucht,
einen Sinn für uns beide gesucht.
Wir haben uns nicht zu geben.

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Suche nach Licht.

Auf der Suche nach
dem letzten Funken der
mir Leben versprach
Ist schon so lange her.

Halte mich doch fest
doch weiß ich nicht an
was, wo ist mein Rest?
Komme nicht mehr ran.

Ruhe vor dem Sturm gibt
es nicht mehr, denn die
Einsamkeit mich umgibt
Glück gab es noch nie.